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Arbeitskleidung für die Baubranche: Der Stückpreis ist nicht Ihr grösstes Kostenproblem

Beschaffung Bau

Bei Arbeitskleidung entscheidet der Einkauf über mehr Geld, als der Stückpreis vermuten lässt.

Arbeitskleidung wirkt im Einkauf wie eine Sache,die nach der Ausschreibung von selbst läuft. Der Preis pro Jacke ist verhandelt, der Rest scheint Routine. Doch die Kosten stecken nicht im Preispro Jacke, sondern in der laufenden Bewirtschaftung über mehrere Standorte: im Verwaltungsaufwand, im Kapital, das in hohen Beständen gebunden ist, und im Risiko, dass ganze Chargen zu Laden hütern oder beim nächsten Wechsel zum Abschreiber werden.

Warum der Stückpreis nur die halbe Rechnung ist

Wer nur den Einkaufspreis steuert, sieht nur einen Teil der Rechnung. Die grösseren Blöcke entstehen nach dem Kauf – in der Bewirtschaftung über mehrere Standorte.

  • Verwaltungsaufwand: Grössen, Ersatz, Verteilung an den richtigen Standort und Nachbestellungen im Blick behalten bindet laufend interne Zeit.
  • Hohe Bestände: Lange Lieferzeiten zwingen zu grossen Vorratsmengen an jedem Standort – Kapital, das über Monate nichts tut.
  • Abschreiber-Risiko: Bei einem Marken- oder Normwechsel wird aus Restbestand schnell ein Verlust.
  • Gleiche Menge für alle: Ohne zugeteilte Budgets erhält jeder dasselbe – obwohl der eine mehr Hosen, der andere mehr T-Shirts verschleisst.

Wie aus grossen Nachbestellungen Ladenhüter werden

Die Lieferzeiten klassischer Lieferanten sind lang. Damit der Nachschub nie ausgeht, halten grössere Bauunternehmen an jedem Standort hohe Bestände. Geht dann eine Grösse aus, wird gleich über alle Grössen in grossen Mengen nachbestellt – die selten gefragten Grössen bleiben liegen. So entstehen Ladenhüter, die Kapital binden. Als schnelle Faustregel gilt: Reicht Ihr Bestand über alle Standorte länger als rund zwei bis drei Monate Verbrauch, ist er tendenziell zu hoch.

Lagerreichweite (Monate)  =  Bestand ÷  durchschnittlicher Monatsverbrauch

Richtig teuer wird dieser Bestand beim Wechsel: Ein neues Corporate Design, ein Markenwechsel oder eine Anpassung an die Norm EN ISO 20471 für Warnschutzkleidung – und die Lagerware lässt sich nicht mehr einsetzen. Kennen Sie deshalb den Restbestand über alle Standorte, bevor Sie umstellen, und behalten Sie die Zertifizierung im Blick: Schon ein grosses Logo auf der Leuchtfläche kann ein Kleidungsstück unter seine Warnschutzklasse drücken.

Wie das in der Praxis aussieht: Ein Rohrleitungsbau-Unternehmen aus der Deutschschweiz mit mehreren Standorten hat die Bewirtschaftung abgegeben. andmore verwaltet die Arbeitskleidung zentral und beschafft dank eingespielter Supply Chain schnell nach – das Lager ist so ausgelegt, dass Bestellungen der Mitarbeitenden innert zwei Arbeitstagen an den richtigen Standort geliefert werden. Statt grosser Vorratsmengen kommt Ware bedarfsgerecht nach. Bestellt wird über einen persönlichen Bestell-Shop – über zugeteilte Budgets bezieht jede Rolle nur, was sie braucht, statt alle das Gleiche. So sank der interne Aufwand im Einkauf praktisch auf null, der Lagerbestand auf rund ein Drittel des früheren Niveaus. Der Partner dahinter ist andmore.

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Der wahre Kostentreiber:

Bei einem C-Teil wie Arbeitskleidung entstehen die grössten Kosten nicht im Einkaufspreis, sondern in Prozessaufwand und Beständen – und beide skalieren mit der Zahl der Standorte.

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Aus der Praxis (RVBW):

Für die Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen hat andmore 230 Mitarbeitende neu ausgestattet und bewirtschaftet die Kleidung ab dem eigenen Lager in Bremgarten – kurze Wege, ein Ansprechpartner. Referenzen ansehen.

Ihre Vorteile

Was Sie als Einkauf davon haben

Läuft die Bewirtschaftung der Arbeitskleidungan einer Stelle zusammen – statt verteilt auf Standorte und Lieferanten –,verschiebt sich Ihre Rolle vom Verwalten zum Steuern:

  • Weniger Verwaltungsaufwand: Verteilung und Nachbestellung laufen automatisiert – nicht mehr über Ihren Schreibtisch.
  • Schlankes Lager statt Ladenhüter: Schnelle Nachbeschaffung ersetzt die grosse Vorratsbestellung – Bestände und gebundenes Kapital sinken, statt in ungefragten Grössen liegen zu bleiben.
  • Bedarfsgerecht dank Budgets: Jede Rolle erhält ein zugeteiltes Budget und bezieht nur, was sie braucht – wer mehr Hosen verschleisst, bezieht mehr Hosen, nicht alle das Gleiche.
  • Ein Ansprechpartner, volle Kontrolle: Eine Bestellstrecke, eine Rechnung, ein Kontakt – Ausgaben transparent statt Maverick Buying.

Für wen sich das besonders lohnt

Am stärksten wirkt das bei grösseren Baubetrieben und Generalunternehmen, die Arbeitskleidung heute dezentral bewirtschaften: mehrere Baustellen, Niederlassungen und Werkstätten, hunderte Mitarbeitende, Rollen von der Baustelle bis ins Büro. Je mehr Standorte und jegrösser die Belegschaft, desto grösser der Hebel. Wenn Sie als Einkauf mehr Zeit mit dem Nachschub von Kleidung verbringen als mit Konditionen und Konsolidierung, ist der Punkt erreicht, an dem sich das Auslagern rechnet.

Ihr nächster Schritt

Jetzt aktiv werden

Ein gutererster Schritt: die eigenen Zahlen ansehen – Lagerreichweite, gebundenes Kapital und wie oft in welchen Mengen nachbeschafft wird. Oft ist die versteckte Kostenposition grösser als gedacht.

Wollen Siewissen, was in Ihrem Fall drin liegt? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch über unser Kontaktformular– wir schauen Ihre Standort- und Bestandsstruktur gemeinsam an.

Häufige Fragen

Wie halte ich den Bestand an Arbeitskleidung schlank, ohne Lieferengpässe?

Der Hebel sind kurze Nachschubzeiten. Wer bei tiefem Bestand innert weniger Arbeitstagenachgeliefert bekommt, braucht keine grossen Vorratsmengen und keinen hohen Sicherheitsbestand an jedem Standort. Zugeteilte Budgets pro Rolle sorgen dafür, dass nur nachbezogen wird, was wirklich verschleisst.

Was passiert mit Restbeständen bei einem Marken- oder Normwechsel (EN ISO 20471)?

Mit zentraler Sicht auf alle Standorte lassen Sie vorhandene Ware gezielt auslaufen, bevor Sie umstellen – das vermeidet Abschreiber. Prüfen Sie zudem, ob Design- oder Logoänderungen die Schutzklasse beeinflussen.

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